27 Gedanken zu “16 Fragen an BLM – mit Feroz, Schattenmacher, Martin Sellner & mehr!”

  1. Es gibt das Argument, dass schwarze Polizisten eher auf schwarze Verdächtige schießen als weiße Polizisten. Dafür bräuchte man aber Zahlen über die Verteilung im Konflikt, sprich wie ist das Verhältnis der (tödlichen wie nicht-tödlichen) Auseinandersetzungen von schwarzen Kriminellen mit schwarzen bzw. weißen Polizisten.

    Denn wenn schwarze Straftäter erheblich wahrscheinlicher an schwarze Polizisten geraten als an weiße, ist es nicht verwunderlich, dass mehr schwarze als weiße Polizisten auf schwarze Verdächtige schießen. Das wäre bei nicht vorhandenem Rassismus statistisch zu erwarten.

    Es erscheint mir auch schlüssig, dass diese Zahlen nicht ungefähr gleich groß sind, sondern in Schwarzen-Vierteln auch tendenziell mehr schwarze Polizisten im Einsatz sind. Wie die Kriminalität im örtlichen Umfeld stattfindet (was sofort erklärt, warum Morde von Weißen an Schwarzen und umgekehrt erheblich kleinere Zahlen sind als die innerhalb der Gruppen), findet ja auch die Begegnung mit der Polizei im Umfeld statt. Wo viele Schwarze leben, arbeiten entsprechend mehr Schwarze als Polizisten.

  2. PS: Der ganzen Clownerei die in der BRD als Reaktion auf den in gold zu Grabe Getragenen abgezogen wird mit einem Video zu begegnen, in dem Liser was von brennenden Häusern erzählt… tztztz – da fehlt ein HonkHonk

  3. Beste Kritik für Kasper
    Vorab: Unterscheidet doch bitte mal zwischen den USA und der BRD

    1. Gibt es eine strukturelle Benachteiligung von Schwarzen in den USA?
    P1: Gab es strukturellen Rassismus gegen Schwarze in den USA (historisch) >>JA
    P2: Sind die sozioökonomischen Bedingtheiten in welchen die meisten Menschen in den USA leben weitgehend ethnisch geprägt? >>JA
    C: Also gibt es eine strukturelle Benachteiligung von Schwarzen in den USA.

    Wenn das geistige und materielle Vermögen das an die kommenden Generationen weitergegeben wurde aufgrund historischer Bedingtheiten geringer ist; wenn die mit geringerer Bildung und mangelndem Eigentum einhergehenden sozioökonomischen Mängel dazu führen das sich von Schwarzen dominierte Stadtteile nicht positiv entwickeln (Menschen mit höherem Bildungsabschluss/Einkommen ziehen weg; höhere Sozialhilfe für alleinerziehende Mütter führt zu Vaterlosigkeit habt Ihr argumentiert – aber wieso sind dort so viele arbeitslos?); etc.pp. >> dann geht damit eine tatsächliche Benachteiligung einher… Ein Kind das in bspw. einem entsprechenden Viertel in XY (vllt Chicago?) aufwächst hat schlicht geringere Chancen sich geistiges und materielles Vermögen anzueignen. Mag sein das dies auch in bestimmten Fällen für weiße oder asiatische Kinder gilt, aber deren Vorfahren (Großeltern? Ur-Großeltern?) waren i.a.R. nicht aufgrund ihrer Ethnie mit weniger Rechten ausgestattet und selbst die Nachkommen von Sklaven.
    Mit welchen Intentionen bestimmte Narrative diese Tatsache aufgreifen und versuchen daraus Profit zu schlagen ist natürlich eine andere Frage, und man sollte nicht darauf verzichten dies zu verdeutlichen (Vergleich USA-BRD ;))

    2: Gibt es ein Problem mit dem Verhalten der Polizei gegenüber Schwarzen Straftätern/Tatverdächtigen?

    P1: Polizei kommt vor allem dort zum Einsatz, wo zum einen viele Menschen leben und zum anderen viele Straftaten begangen werden.
    P2: Die meisten armen Schwarzen leben ‘urban’. Die meisten armen Weißen leben ‘ländlich’.
    C: Es gibt eine höhere Ballung von Schwarzen in bestimmten ‘Hotspots’ (Baltimore, Chicago, etc) was zu häufigerem Kontakt mit Polizei führt. Zugleich greift die Polizei in diesen ‘Hotspots’ aufgrund tatsächlicher Bedrohung härter durch und schneller zur Waffe.
    Guckt euch doch die von euch aufgeführte Statistik mal an. In den ganzen USA gibt es dort ‘nur’ knapp 10.000mal Mord und Totschlag pro Jahr.
    >>Funfact: Bezogen auf die Bevölkerung trotz dem leichten Zugang zu Schusswaffen in etwa so viel wie in der BRD<>> dann sind die außerhalb dieser Ghettos lebenden Schwarzen mutmaßlich ähnlich rechtstreu wie der Rest der amerikanischen Bevölkerung. Das 13% für >50% Argument wirkt aber womöglich auch außerhalb dieser Ghettos…

    Genug erstmal…

    1. »Mag sein das dies auch in bestimmten Fällen für weiße oder asiatische Kinder gilt, aber deren Vorfahren (Großeltern? Ur-Großeltern?) waren i.a.R. nicht aufgrund ihrer Ethnie mit weniger Rechten ausgestattet«

      Nur waren Asiaten bis in die 50er Diskriminierung und Ausgrenzung ausgesetzt. Sie wurden im 2. Weltkrieg in fucking Lager gesteckt. Asiaten waren nie groß Sklaven in den USA, aber generell liegt das Ende der Sklaverei 150 Jahre zurück. Nachwirkungen nach so langer Zeit sind eher unwahrscheinlich. Die Asiaten zeigen recht deutlich, dass nach bereits einer Generation eine erhebliche Verbesserung möglich ist; heute haben Asiaten die schlechtesten Chancen an Unis, weil sie als Gruppe betrachtet so erfolgreich im Hocharbeiten waren. Denen wurde nichts geschenkt! Da hat niemand gesagt: Ach, ihr armen Opfer, hier habt ihr Affirmative Action und permanent zugeneigte Berichterstattung.

    2. Das Problem sind nicht Ghettos per se. Andere Bevölkerungsgruppen waren auch einer Ghettobildung unterworfen (Chinatown und Little Italy sag ich nur), sind aber heute unproblematisch. Es sind Gangs und Gefängniskultur, die für die Probleme verantwortlich sind. Diese befinden sich in einem Teufelskreis mit Vaterlosigkeit.

      Weiterer Funfact: Der Zugang zu Waffen wird im Trend seit dem Jahr 1900 im Trend jedenfalls stetig erschwert. Dennoch nimmt die Waffenkriminalität zu. Man würde ja erwarten, dass sie abnimmt. Wenn der Zugang zu Waffen das Problem wäre, müsste ein schwierigerer Zugang ja zu geringeren Straftaten bzw. Opferzahlen führen. Aber das Gegenteil ist der Fall.

  4. Ich habe auf dem Flohmarkt eine Einführung in den Marxismus-Leninismus gefunden und war extrem erstaunt. Ein Buch aus der DDR erklärt mir, was ich in der Bundesrepublik erlebe und vor allem, WARUM. Bei Marx, Engels und Lenin findet man sehr interessante Sachen, sogar über Linksterroristen, und deshalb sind die Bücher schwierig zu bekommen.

    Warum BLM von den Medien und der großen Politik so gefördert werden, ist nach der Lektüre kein Geheimnis mehr. Im Gegenteil – es springt einem förmlich ins Gesicht! Ich versuche mal, es zu erklären.

    Das Großkapital hat von Anfang an und immer wieder eine ganz bestimmte Bevölkerungsgruppe instrumentalisiert und ins Feld geführt, die Marx als “Lumpenproletariat” bezeichnet. Dort treffen sich Kriminelle, Junkies, Dealer, Prostituierte, Transvestiten, Tagelöhner, Tagediebe und viele andere Randexistenzen ohne berufliche Qualifikation. Auch ruiniertes und abgestiegenes Kleinbürgertum. Totale Diversity! Wow!

    Geschwätzwissenschaftler*Innen aus akademisch gebildeten Elternhäusern gehören nämlich auch dazu. Sie finden mit ihrem tollen Abschluss in Literaturtheorie oder Theaterwissenschaft keinen gemütlichen Bürojob im Staatsapparat, schaffen es also nicht, den sozialen Status ihres Elternhauses zu reproduzieren, und daran ist bloß der Kapitalismus schuld. Ruiniertes Kleinbürgertum par excellence! Deshalb sind bei der Antifa nur hässliche Weiber aus der upper upper middle class, und deshalb sind sie auch so aggressiv.

    Lohnabhängige mit guter beruflicher Qualifikation und jeder Menge praktischer Erfahrung sind an guten Löhnen, einer guten Renten-, Kranken-, und Sozialversicherung sowie an bezahlbarem Wohnraum interessiert. Fleiß, Disziplin und Leistung muss sich ja lohnen! Mit den Linken oder gar der Antifa haben die nix am Hut. Da mischen nur die Kinder von Lehrern, Beamten und anderen privilegierten Gruppen mit, die von Staatsgeld leben.

    Der Weiße Mann aus der Arbeiterklasse kann sich auch organisieren und streiken: “Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will!” Das lässt sich verhindern, indem man aus dem Weißen Mann den bösen Weißen Mann macht, den Gottseibeiuns der linksgrünen Bionadebourgeoisie.

    Großkonzerne und die Aktionäre von Hedgefonds verfolgen nämlich völlig andere Interessen als Arbeitnehmer. Sie wollen so viel Rendite wie möglich aus der Belegschaft herauspressen, und da müssen so lästige Kleinigkeiten wie angemessene Löhne, Krankenkassen- oder Rentenbeiträge und Arbeitnehmerrechte eben weg. Egal, wie!

    Man hat sukzessive begonnen, Löhne zu drücken, soziale Standards abzubauen und Dumpinglöhne zu etablieren. Die Systeme zur sozialen Absicherung kollabieren noch schneller, wenn die Mittel für illegale Masseneinwanderung und Bankenrettung zweckentfremdet werden. Bingo! Altersarmut für alle!

    Der weiße Mann aus der Arbeiterklasse kommt sich natürlich zu Recht verarscht vor und geht auf die Straße. Wen führt man gegen ihn ins Feld? Das Lumpenproletariat. Nicht nur die Antifa, sondern auch Kopftreter, Messermänner und Vergewaltiger oder die verschärfte Konkurrenz auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sind Waffen in diesem Klassenkampf von oben. Wie sie ganz offen zugeben, sind sie dabei, ihn zu gewinnen. Hinzu kommt das Kräfteverhältnis: ein Drittel der Bevölkerung ernährt den ganzen Rest, weil die Produktivität so unglaublich hoch ist.

    Wer aufmuckt, wird geächtet, sozial vernichtet und verliert seine Arbeit. Das Ganze lässt sich moralisch verbrämen als Flüchtlingshilfe und Diversity.

    Berechtiger Protest wird systematisch dämonisiert. Gehen die Leute auf die Straße, organisiert unser Rathaus in Leipzig sofort ein breites (besitz-) bürgerliches Bündnis gegen Rääächts, und die Antifa schmeißt Pyrotechnik, Beutel voller Hundescheiße, Buttersäure, Flaschen und Pflastersteine auf die Teilnehmer einer angemeldeten Demonstration, prügelt sie ins Koma oder macht Hausbesuche. In der lokalen Lügenzeitung, die übrigens der SPD gehört, steht dann was von friedlichem Gegenprotest, und wer bei Legida war, überlegt sich sehr genau, ob er noch mal seine Gesundheit riskiert.

    BLM und Antifa sind also also Lumpenproletariat, die Fußtruppe im Kampf gegen den bösen Weißen Mann aus der Arbeiterklasse, der die Clownworld mit seinen Zwangsabgaben finanziert. Die so genannten Linken sind nicht links. Sie machen als Terroristen die Drecksarbeit für das Großkapital. Diese offene Gewaltherrschaft des Kapitals nennt man in meinem Buch vom Flohmarkt übrigens Faschismus. Irre, oder?

    1. Sehr interessant. Das nenne ich mal eine ernstzunehmende, sozialistische Betrachtung.
      Auch wenn die intersektionalfeministischen BLM- und Klimajünger, gerne den Sozialismus ins Felde führen, habe ich daran auch so meine Zweifel. Nicht an deren hehre sozialistische Absicht, aber am Endergebnis. Die ihrer Theorien inhärente Inkonsistenz, das “Bäumchen wechsel dich” das betrieben wird, lässt tatsächlich weniger auf eine durchsachte Idee, als vielmehr auf moralistisch gerechtfertigten Egoismus schließen. “Ich will doch nur für alle dass Beste – und für mich dass Meiste.”
      Wie immer, würde ich jedoch bei sozialistischen Betrachtungen, am alten Feindbild einhaken. Althergebrachte Klassenkampf-Sozialisten zeigen sich hier ebenso unflexibel, wie die fette Feminist*In in Bezug auf alte, weiße Männer. Es ist eigentlich sogar dieselbe Rhetorik, nur das Feindbild ändert sich, je nach dem wer das Sagen hat. Bourgeoist, Jude, weißer Mann, als jeweilige Vertreter und Profiteure des Ultimativen Feindes, dem Kapitalismus.

      Das was heute, wenn nicht schon immer, dem Kapitalismus angelastet wird, sind tatsächlich jedoch Symptome, von zunehmender Verstaatlichung. Der Sozialismus kritisiert eigentlich die Konsequenzen seiner selbst.
      Kapitalismus, ist mehr Markt, Vertragsfreiheit, kurzum zwei Individuen die frei, eigenvernatwortlich und zu ihren Bedingungen miteinander handeln, wohingegen jede Regulierung und Beeinflussung dieses Handels, Etatismus ist.
      Genau dieser Etatismus ist das eigentliche Problem und die zu kritisierenden Symptome, eine Konsequenz dessen marktverzerrendem Einfluss.
      Auf einem freien Markt ist jeder gleichermaßen der Konkurrenz ausgesetzt und dem Prinzip von Angebot und Nachfrage unterworfen. Wer sollte sich auch abseits eigener Leistung über den Willen Aller hinwegsetzen?
      Staatliche Einmischung in die Wirtschaft wiederum geschieht entweder stets in Wechselwirkung, oder impliziert bereits vollständige, staatliche Kontrolle über die Wirtschaft. So oder so, wird die Legislative zwangsläufig für wirtschafltiche Interessen instrumentalisiert und nicht etwa das “Raubtier” freier Markt damit gezämt. Die Menschen, alle Menschen, sind der Markt. Über staatliche Beeinflussung, dem Aushebeln von Marktgesetzen, und die willkürliche Durchsetzung von Einzelinteressen durch die Gesetzgebung, wird dem Markt überhaupt erst der Spielraum gegeben, zum Raubtier zu werden. Ein neuer Konkurrenzkampf um den Trog der Umverteilung entsteht, der mit allen Mitteln und oft unter der Gütellinie geführt wird.

      Es Unternehmern unter diesen, marktverzerrenden Bedingungen vorzuwerfen, wie jeder Mensch, für sich das Beste herauszuholen, ist wie einem Ertrinkenden vorzuwerfen sich an einen anderen Menschen zu klammern und ihn mit runter zu ziehen. Wenn der Marktkonkurrent, seinen Einfluss im Staate geltend macht und Subventionen abgreift, was soll man auch anderes tun? Entweder ebenfalls schmutzig spielen, oder untergehen. Vom Sozialhilfeempfänger, bis hin zum Berufsreichen, jeder verfolgt sein Eigeninteresse am meisten. Und an diesem offenen Egoismus wäre auch nichts verwerflich. Problematisch wird dies erst, wenn ein System es ermöglicht, dass diese Einzelinteressen, über den Wettbewerb auf dem Markt hinweg, durch die Legislative legitimiert und allen anderen zum Gesetz gemacht werden.

      Die Probleme, die du beschreibst sind die Richtigen. Doch sind jene, die sich anhand deines Buches als Erlöser von diesen Problemen ausgeben, deren eigentliche Verursacher.

      1. Zusammenfassung: Die Lösung ist ein kleiner Staat, der der Menschen Freiheit sichert. Nur will ein großer Staat sich nicht verschlanken.

  5. Zum größten Teil würde ich dem Video zustimmen.
    Zwei Kritikpunkte habe ich aber.

    1.) Ich gehe tatsächlich davon aus, dass soziale Begebenheiten für die Entwicklung der Afroamerikaner mitverantwortlich sind.
    Dabei geht es nicht nur um Armut an sich.
    Bis in die 50er Jahre gab es Lynchmorde gegenüber Schwarzen in den USA . Das wirkt sich dann auch negativ auf die folgenden Generationen aus. Negative Einstellung und Feindseligkeiten können in die nächsten Generationen übernommen werden.
    Selbst psychische Erkrankungen durch z.B. Traumata können vererbt werden bzw. erhöht sich bei folgenden Generationen die Wahrscheinlichkeit von bestimmten psychischen Erkrankungen.
    Dass heutige afrikanische Einwanderer in den USA erfolgreicher sind als Afroamerikaner spricht übrigens auch dafür.
    Es spricht aber natürlich auch dafür, dass heutiger Rassismus gegenüber schwarzen Menschen nicht mehr so groß sind.

    2.)
    Dass schwarze Menschen bei ähnlichen Verbrechen deutlich höhere Strafen bekommen, spricht schon für rassistische Vorurteile.
    Dass sich Schwarze nach Verbrechen deutlich anders verhalten als Weiße,ist eine unbewiesene Hypothese von euch.
    Bei Daten die euer Narrativ stärken seid ihr auch nicht so kritisch.
    Beispielsweise sagt ihr auch nicht, dass die höhere Vergewaltigungsrate bei Schwarzen eventuell durch eine höhere Anzeigenbereitschaft der Opfer kommt.

    1. Der Rassismus ist der Vorwurf, der über begründete Zweifel zu beweisen ist. Das heißt, wenn du von Rassismus ausgehst, und begründete Zweifel am Erklärungen anbringst, die begründete Zweifel am Rassismus sind, zäumst du das Pferd von hinten auf. Begründete Zweifel haben einen niedrigere Zulässigkeitsschwelle als Vorwürfe.

      »Bis in die 50er Jahre gab es Lynchmorde gegenüber Schwarzen in den USA.« Bis in die 50er Jahre gab es erhebliche Repressalien gegen Asiaten. Im 2. Weltkrieg wurden Japaner sogar in Lagern interniert. »Negative Einstellung und Feindseligkeiten können in die nächsten Generationen übernommen werden.« Warum also nicht bei den Asiaten?
      »Dass heutige afrikanische Einwanderer in den USA erfolgreicher sind als Afroamerikaner spricht übrigens auch dafür.« Nein, im Kontext des Vergleichs mit Asiaten spricht das nur noch gegen Rassismus. Eingewanderte Schwarze sind ja nicht erst seit gestern erfolgreicher, sondern seit mehreren Jahrzehnten.

      »Dass sich Schwarze nach Verbrechen deutlich anders verhalten als Weiße,ist eine unbewiesene Hypothese von euch.« Stimmt. Es ist ein begründeter Zweifel, den die Anklage ausräumen muss. Im Kontext von Gang-Kriminalität ist die Hypothese wenigstens teilweise fundiert.

      »Beispielsweise sagt ihr auch nicht, dass die höhere Vergewaltigungsrate bei Schwarzen eventuell durch eine höhere Anzeigenbereitschaft der Opfer kommt.« Ist eine höhere Anzeigenbereitschaft der Opfer überhaupt plausibel? Ich denke nicht. Der Vorwurf ist hier:

      BLM: Es gibt erheblichen Rassismus bei der Polizei, siehe die ganzen Toten.
      16F: Aber Schwarze begehen auch viel mehr Straftaten.
      BLM: [Vergangener] Rassismus ist der Grund für die Kriminalität.
      16F: Wie begründet Rassismus (in der Vergangenheit[?]) höhere Vergewaltigungsraten? Ist es nicht vielleicht etwas anderes als Rassismus?
      Du: Höhere Anzeigenbereitschaft der Opfer vielleicht?
      Ich: Es gibt keinen logischen Grund, das anzunehmen. Insbesondere erklärt es nicht, warum es nicht vielleicht etwas anderes als Rassismus sein könnte, beispielsweise die Thug-Kultur.

  6. Nichts für ungut, aber ich finde die Art wie der Schattenmacher und Dion sprechen extrem cringe kann das an den Stellen echt nicht ernst nehmen.

    1. Der Schattenmacher hat diese schnöselige Art extra einstudiert, um Typen wie Dich und Deinesgleichen mett zu machen. Also ich feier den.

    2. Ich gebe dir und Karl (so sehr ich ihn scheiße finde) an dem Punkt recht. Inhaltlich ist es natürlich kein Argument, aber es ist unnötig schwierig, ihnen zuzuhören. Monotone Stimme und seltsame Konjunktiv-Konstruktionen sind einfach nicht förderlich.

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