Das Paradox des Opfers seiner Umstände

Quellen
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https://shlomo.in/2020/10/02/das-paradox-des-opfers-seiner-umstaende/

47 Gedanken zu “Das Paradox des Opfers seiner Umstände”

  1. Was wäre denn eine Erklärung dafür dass schwarze Menschen gewalttätiger sind? Ich mein, eigentlich sind die doch wie wir, nur halt in schwarz oder? Oder gibt es außer der Hautfarbe noch andere Unterschiede? Ich dachte immer alle Menschen sind gleich gut von Natur aus. Oder hat die Natur bei den schwarzen mehr Gewalttätigkeit hinzugefügt? Wenn ja, wieso hat die das gemacht? Hoffe ihr könnt mich aufklären. Bin sehr verwirrt grad 🙁

    1. Viele Teile der Black-Community sind absolut verwahrlost sei es durch die vorherrschende Kriminalität, die ACAB-Cultur oder der Fakt das ein großer Teil der dunkelhäutigen Kinder ohne Vater aufwächst.

      Es gibt keine Gründe auf der Ebene das die Gene für irgendwas davon verantwortlich sind es ist mehr die gescheiterte Politik der Demokraten die dafür gesorgt hat das die Black-Community die damals durch Rassismus unten gehalten wurden mitten beim aufsteigen in Richtung Lebensstandard der Weißen Bevölkerung abgehalten worden.

      z.B. als die Sozialgelder eingeführt wurden fing es an das Schwarze Väter ohne schlechtes Gewissen ihre Familien verlassen konnten da der Staat sich ja um sie kümmert, und ein gesundes Familienbild ist essenziell für die Entwicklung zum normalen Erwachsenen.

      Das Problem bezieht sich nicht grundsätzlich auf dunkelhäutige sondern lediglich auf Afroamerikaner, im Vergleich sind nämlich z.B. Nigerianer weit aus erfolgreicher in den USA sind im Durchschnitt sogar zu 50% Akademiker da die meisten in den USA lebenden Nigerianer aus der höheren Schicht Nigerias stammen.

      An sich sind alle theoretisch ähnlich bis gleich doch das Umfeld in den man aufwächst macht viel aus.

      Ich hoffe ich konnte dir helfen.

    2. Es behauptet doch auch niemand, dass Schwarze von Natur aus gewalttätig sind. Das ist ein ganz schönes Strohmann, muss ich leider sagen. Natürlich sind Menschen von Natur aus, erstmal relativ (!) ähnlich. Natürlich ist Gewalttätigkeit genau wie alle anderen Verhaltensweisen nicht genetisch, sondern erworben d.h. schwarze Eltern erziehen ihre Kinder einfach nicht zum Pazifismus. Die Gewalttätigkeit hat durchaus sozio-kulturelle Ursachen. Was Shlomo hier aber korrekt anmerkt ist, dass das KEINE ENTSCHULDIGUNG sein kann. Im Gegenteil. Das (rassitische) Vorurteil, dass Schwarze grundsätzlich gewalttätig sind, führt dazu das wir bei Schwarzen viel viel mehr Gewalt tolerieren, als bei Weißen. Verstehst du? Besonders durch die linke Lüge das Gewalt die “Schuld” der Gesellschaft sei kommt es dazu das Menschen niemals lernen (müssen) friedlich zu leben, da ja Gewalt niemals die Schuld des Täters sein kann (es sei denn er ist halt ein weißer Mann).

  2. Bezüglich des Opfers seiner Umstände, finde ich es unlogisch das die Gesellschaft schuldig ist und dies möchte ich begründen. Die einzel Person kann mit einiger logik als Opfer der äußeren Umstände betrachtet werden und die Eltern und Umfeld wenn man der Argumentation folgt ebenfalls. Jedoch endet die Kette nicht bei der Gesellschaft den sie setzt sich aus den einzelnen Individuen die alle Opfer der Umstände sind zusammen und ihre entwicklung ist somit im selben Maße dieser Umstände betroffen wie das einzelne Individum, das sie für Veränderungen ebenfalls auf Impulse eines Opfers seiner Umstände das zu einem relativen Maß an Macht gekommen ist. Die Logik des Opfers seiner Umstände ist nicht unlogisch und leicht nachvollziehbar, spricht jedoch alle Mitglieder und somit auch die Gesellschaft an sich von jeglicher Schuld oder Verantwortung frei.

  3. Noch zu Obamas Zeiten hätte man der Realität entsprechend von Rassenunruhen berichtet.
    Nachdem das naive Gutmenschentum beschlossen hat dass es keine Rassen gibt wird von BLM Protesten gegen Rassismus berichtet.
    Weil auch müffelnde Linksextremist*innen dabei sind?

  4. Passt jetzt nicht hierzu…aber du solltest dir unbedingt mal die Sendung: hart aber fair von gestern anschauen. Da gehts um sagbares in der Gesellschaft, Gendersternchen etc…richtig feines Fleisch für dich.

  5. Ein gutes Video. Möglicherweise fördert der Hyperindividualismus des Westens diese Bewegung, da jegliche Verantwortung auf das Individuum abgeladen wird. Diese Verschiebung der Verantwortung könnte eventuell teilweise eine Abwehrreaktion sein.

  6. Manchmal denk ich, ne Selbsthilfegruppe wäre angebracht. Wenn ich mitkriege, wie die Zustände in der DDR so waren, sind wir davon nur noch wenige Schritte entfernt, nur dass die “Gefahr” von der Gesellschaft ausgeht und nicht zwangsläufig von der Regierung. Ich habe manchmal wirklich Angst..

  7. Shlomo, seit 5 Jahren doktorst du an den Symptomen herum. Apellierst, predigst, aber auch hier hast du nur mehr als kurz angerissen, wie der Zerfall unserer Kultur überhaupt möglich ist. Durch den Kulturmarxismus. Ursprung, Hintergründe, Ziele, Methoden. Wenn du deiner Fanbase eine Redpill geben willst, dann mache dich darüber schlau. Kein Schwarzer, kein Linker wird sich dein Video ansehen und von deiner Logik überzeugt werden. Denen geht es nicht um Logik, sondern um eine Überlegenheit durch Moral. Und diese wird von der Politik, den Medien und NGO’s nicht nur gefördert, sondern ERZEUGT. Das ist der Kulturmarxismus. Genau wie dieser es mit der Konservativen Denkweise getan hat, muss er von Innen heraus bekämpft werden. Durch einen Marsch durch die Institutionen. Und dazu muss aufgerufen werden. Das ist der friedliche Weg, wie der gesunde Menschenverstand die Empörungs- und Hysteriekultur verdrängen kann.

    1. Hat im übertragenen Sinne was von Lemminge. “Friedlicher Weg” und “gesunder Menschenverstand” würde schon längst funktionieren, wenn da die Crux der gekaperten Rechtsräume nicht wären. Sitzt ja nicht ohne Grund Assange im Knast und Merkel im Sattel. Also wat nu fragt Fu Man Chu?

      Persönlich betrachtet bin ich weniger überzeugt davon, dass man selber, vor dem abschliessen der Tür meiner Todeskammer, zum Wachmann sagt “keine Gewalt”. Halte ich für definitiv falsch aus der Historie heraus.

  8. Kritik ist nötig hier! Das Intro ist Porno, das Bild von der Büchse der Pandora wurde imo unabsichtlich teilweise richtig verwendet und der Adressat von Shlomos Kritik ist leider falsch.
    Zum Einstieg Elvis:

    People, don’t you understand
    The child needs a helping hand
    Or he’ll grow to be an angry young man some day?
    Take a look at you and me
    Are we too blind to see
    Do we simply turn our heads, and look the other way?

    And his hunger burns
    So he starts to roam the streets at night
    And he learns how to steal, and he learns how to fight
    In the ghetto (in the ghetto)

    Then one night in desperation
    The young man breaks the rules
    He buys a gun, steals a car,
    Tries to run, but he don’t get far
    And his mama cries

    As a crowd gathers ’round an angry young man
    Face down on the street with a gun in his hand
    In the ghetto

    Und hier die Kritik:
    Das Öffnen der Büchse durch Pandora ist das altgriechische Äquivalent zum biblischen Biss in den Apfel vom Baum der Erkenntnis. Die Parallelen sind eigentlich offensichtlich.
    > Es sind die ersten Menschen die mit Bewußtsein und also der Fähigkeit zu Unterscheiden ausgestattet (deswegen! die ‘Ursünde’) das Paradies verlieren. Es verbleibt jeweils die Hoffnung (auf eine Rückkehr ins Paradies mit dem enden des Bewußtseins – dem Tod).
    Das Dasein eines Menschen ist folglich (seit den Anfängen der Menschheit) immer ein bestimmtes und zu bestimmendes. Um weiter mit Heidegger zu sprechen – ein Jeder findet sich in die Welt geworfen, und jede Möglichkeit der Wertung/Einordnung von in der Welt Seiendem ist daher eine vermittelte! Ohne Vermittlung wird aus einem Menschen nicht einmal ein Kaspar (Hauser) 😉

    Wenn man dann noch das Höhlengleichnis von Platon versteht – die Quintessenz in ganz kurz: “Alles (geistige) Menschenwerk, jeder Begriff ist nur eine Deutung; wird durch Menschen konstruiert und ist folglich variabel/ veränderbar. Über die Sprache kontrollieren Menschen die Wahrnehmung und das Denken anderer Menschen“ -, dann sollte man eigtl. leicht erkennen an welcher Stelle Kritik sinnvoll anzusetzen wäre.
    > Nicht bei den Schwarzen, welche den Ihnen vorgesetzten Narrativen und erlernten Verhaltensmustern nicht entwachsen, sondern bei Jenen, welche Ihnen eine entsprechende Einordnung von Welt permanent in den Schädel hämmern wollen!
    Film+ Fernsehen, Musik, Medien im Allgemeinen – nirgendwo bestimmen wirklich Schwarze die Inhalte und sorgen dafür das Anti-Weiße Propaganda oder eine Glorifizierung eines black-Gangsta-lifestyles verbreitet wird. Anti-Weiße Ressentiments werden nicht genuin aus schwarzen Gemeinschaften heraus geschürt, sondern finden dort bestenfalls Widerhall – und auch das nur in überschaubarem Umfang. Nicht Ghetto-Neger erheben sich und spielen Revolution von Unten, sondern ein an Universitäten vergiftetes linkes Milieu; eine Bande von wohlstandsverwahrlosten Larpern bereitet eine schöne Theaterkulisse, bindet Aufmerksamkeit und sorgt dafür das bestimmte Deutungen von Welt reüssieren…
    Man könnte sich jetzt noch fragen, ob es eine andere Gruppe von Menschen gibt, welche viel Einfluss in den Medien hat und diese Narrative pusht… und falls ja – warum?!?
    Zu ‘einem ununterbrochenen Schwall an Rückblenden [..] die von den Medien in geradezu fetischisierender Art und Weise einprasseln’ wüsste ich diesbezüglich auch noch eine Parallele – aber dieses Eis ist wohl auch dem Shlomo zu dünn, da schimpft er lieber über Schwarze die einfach nicht erwachsen werden wollen…

    1. Kritik an der Kritik

      Über Jahrzehnte haben die schwarzen gerade in den USA sich eine Opferdomäne geschaffen, welche an Rasissmus nicht zu überbieten ist. Such mal bitte weisse Brüder in Prince of BelAir oder bei Rapper-Vids auf MTV. Keinerlei Rassismusvorwürfe weil politisch opprtun. Das “meckern” über diese doch recht durchschaubaren Methoden endet letztendes nur an einem Punkt-werdet endlich erwachsen. Stattdessen hat sich inzwischen ein Dominoeffekt entwickelt (was zwingend logisch ist) und jeder braune des Planeten hat sich rangehangen, mehr oder weniger stark ausgeprägt. Dass junge Meneschen sich mal naiv raussuchen, heute Rasta-Locken, morgen Castor-Demo und übermorgen Transgender dami man billiger an dumme Mädels kommen kann, hilft nicht im geringsten weiter. Es mag zwar ungewöhnlich sein, aber manchmal ist eine Klatsche das pädagogisch bessere und notwendige. Kurz gefragt, hätten sie Jesus auch ans Kreuz genagelt wenn er ihnen eine rüber gesemmelt hätte, oder hat er einfach nur zu lange gequatscht?
      Bin aber ehrlich, optimale Lösung habe ich auch nicht (noch nicht). Aber rein gefühlstechnisch-ich hätte emotional den Blitz in den Arsch gejagt, nur um dieses jahrtausende dauernde Jammertal des Opfers zu verhindern.

  9. Da erst gestern zufälliger Weise das browser ballett ein Video hochlud, “Glückwunsch das du in Deutschland geboren wurdest”, das in genau die von Shlomo hier thematisierte Kerbe schlägt, halte ich folgendes Exzerpt aus Nietzsches Der Willen zur Macht für sehr angebracht:

    “Man spricht von der »tiefen Ungerechtigkeit« des socialen Pacts: wie als ob die Thatsache, daß Dieser unter günstigen, Jener unter ungünstigen Verhältnissen geboren wird, von vornherein eine Ungerechtigkeit sei; oder gar schon, daß Dieser mit diesen Eigenschaften, Jener mit jenen geboren wird. Von Seiten der Aufrichtigsten unter diesen Gegnern der Gesellschaft wird decretirt: »wir selber sind mit allen unseren schlechten, krankhaften, verbrecherischen Eigenschaften, die wir eingestehen, nur die unvermeidlichen Folgen einer seculären Unterdrückung der Schwachen durch die Starken«; sie schieben ihren Charakter den herrschenden Ständen in’s Gewissen. Und man droht, man zürnt, man verflucht; man wird tugendhaft vor Entrüstung, –, man will nicht umsonst ein schlechter Mensch, eine Canaille geworden sein.

    Diese Attitüde, eine Erfindung unsrer letzten Jahrzehnte, heißt sich, soviel ich höre, auch Pessimismus, und zwar Entrüstungs-Pessimismus. Hier wird der Anspruch gemacht, die Geschichte zu richten, sie ihrer Fatalität zu entkleiden, eine Verantwortlichkeit hinter ihr, Schuldige in ihr zu finden. Denn darum handelt es sich: man braucht Schuldige. Die Schlechtweggekommenen, die décadents jeder Art sind in Revolte über sich und brauchen Opfer, um nicht an sich selbst ihren Vernichtungs-Durst zu löschen (– was an sich vielleicht die Vernunft für sich hätte). Dazu haben sie einen Schein von Recht nöthig, d. h. eine Theorie, auf welche hin sie die Thatsache ihrer Existenz, ihres So-und-so-seins auf irgend einen Sündenbock abwälzen können. Dieser Sündenbock kann Gott sein – es fehlt in Rußland nicht an solchen Atheisten aus Ressentiment–, oder die gesellschaftliche Ordnung, oder die Erziehung und der Unterricht, oder die Juden, oder die Vornehmen, oder überhaupt Gutweggekommene irgendwelcher Art. »Es ist ein Verbrechen, unter günstigen Bedingungen geboren zu werden: denn damit hat man die Andern enterbt, bei Seite gedrückt, zum Laster, selbst zur Arbeit verdammt … Was kann ich dafür, miserabel zu sein! Aber Irgendwer muß etwas dafür können, sonst wäre es nicht auszuhalten!«… Kurz, der Entrüstungs-Pessimismus erfindet Verantwortlichkeiten, um sich ein angenehmes Gefühl zu schaffen – die Rache … »Süßer als Honig« nennt sie schon der alte Homer. –

    *

    Daß eine solche Theorie nicht mehr Verständniß, will sagen Verachtung findet, das macht das Stück Christenthum, das uns Allen noch im Blute steckt: sodaß wir tolerant gegen Dinge sind, bloß weil sie von fern etwas christlich riechen… Die Socialisten appelliren an die christlichen Instinkte, das ist noch ihre feinste Klugheit … Vom Christenthum her sind wir an den abergläubischen Begriff der »Seele« gewöhnt, an die »unsterbliche Seele«, an die Seelen-Monade, die eigentlich ganz wo anders zu Hause ist und nur zufällig in diese oder jene Umstände, in’s »Irdische« gleichsam hineingefallen ist, »Fleisch« geworden ist: doch ohne daß ihr Wesen dadurch berührt, geschweige denn bedingt wäre. Die gesellschaftlichen, verwandtschaftlichen, historischen Verhältnisse sind für die Seele nur Gelegenheiten, Verlegenheiten vielleicht; jedenfalls ist sie nicht deren Werk, Mit dieser Vorstellung ist das Individuum transscendent gemacht; es darf auf sie hin sich eine unsinnige Wichtigkeit beilegen.

    In der That hat erst das Christenthum das Individuum herausgefordert, sich zum Richter über Alles und Jedes aufzuweisen, der Größenwahn ist ihm beinahe zur Pflicht gemacht: es hat ja ewige Rechte gegen alles Zeitliche und Bedingte geltend zu machen! Was Staat! Was Gesellschaft! Was historische Gesetze! Was Physiologie! Hier redet ein Jenseits des Werdens, ein Unwandelbares in aller Historie, hier redet etwas Unsterbliches, etwas Göttliches: eine Seele!

    Ein anderer christlicher, nicht weniger verrückter Begriff hat sich noch weit tiefer in’s Fleisch der Modernität vererbt: der Begriff von der »Gleichheit der Seelen vor Gott«. In ihm ist das Prototyp aller Theorien der gleichen Rechte gegeben: man hat die Menschheit den Satz von der Gleichheit erst religiös stammeln gelehrt, man hat ihr später eine Moral daraus gemacht: was Wunder, daß der Mensch damit endet, ihn ernst zu nehmen, ihn praktisch zu nehmen! – will sagen politisch, demokratisch, socialistisch, entrüstungs-pessimistisch.

    *

    Überall, wo Verantwortlichkeiten gesucht worden sind, ist es der Instinkt der Rache gewesen, der da suchte. Dieser Instinkt der Rache wurde in Jahrtausenden dermaaßen über die Menschheit Herr, daß die ganze Metaphysik, Psychologie, Geschichtsvorstellung, vor Allem aber die Moral mit ihm abgezeichnet ist. Soweit auch nur der Mensch gedacht hat, so weit hat er den Bacillus der Rache in die Dinge geschleppt. Er hat Gott selbst damit krank gemacht, er hat das Dasein überhaupt um seine Unschuld gebracht: nämlich dadurch, daß er jedes So-und-So-sein auf Willen, auf Absichten, auf Akte der Verantwortlichkeit zurückführte. Die ganze Lehre vom Willen, diese verhängnißvollste Fälschung in der bisherigen Psychologie, wurde wesentlich erfunden zum Zweck der Strafe. Es war die gesellschaftliche Nützlichkeit der Strafe, die diesem Begriff seine Würde, seine Macht, seine Wahrheit verbürgte. Die Urheber jener Psychologie – der Willens-Psychologie – hat man in den Ständen zu suchen, welche das Strafrecht in den Händen hatten, voran in dem der Priester an der Spitze der ältesten Gemeinwesen: diese wollten sich ein Recht schaffen, Rache zu nehmen, – sie wollten Gott ein Recht zur Rache schaffen. Zu diesem Zwecke wurde der Mensch »frei« gedacht; zu diesem Zwecke mußte jede Handlung als gewollt, mußte der Ursprung jeder Handlung als im Bewußtsein liegend gedacht werden. Aber mit diesen Sätzen ist die alte Psychologie widerlegt.

    Heute, wo Europa in die umgekehrte Bewegung eingetreten scheint, wo wir Halkyonier zumal mit aller Kraft den Schuldbegriff und Strafbegriff aus der Welt wieder zurückzuziehen, herauszunehmen, auszulöschen suchen, wo unser größter Ernst darauf aus ist, die Psychologie, die Moral, die Geschichte, die Natur, die gesellschaftlichen Institutionen und Sanktionen, Gott selbst von diesem Schmutze zu reinigen, – in wem müssen wir unsre natürlichsten Antagonisten sehen? Eben in jenen Aposteln der Rache und des Ressentiments, in jenen Entrüstungs-Pessimisten par excellence, welche eine Mission daraus machen, ihren Schmutz unter dem Namen »Entrüstung« zu heiligen… Wir Anderen, die wir dem Werden seine Unschuld zurückzugewinnen wünschen, möchten die Missionare eines reinlicheren Gedankens sein: daß Niemand dem Menschen seine Eigenschaften gegeben hat, weder Gott, noch die Gesellschaft, noch seine Eltern und Vorfahren, noch er selbst, – daß Niemand schuld an ihm ist… Es fehlt ein Wesen, das dafür verantwortlich gemacht werden könnte daß Jemand überhaupt da ist, daß Jemand so und so ist, daß Jemand unter diesen Umständen, in dieser Umgebung geboren ist. – Es ist ein großes Labsal, daß solch ein Wesen fehlt… Wir sind nicht das Resultat einer ewigen Absicht, eines Willens, eines Wunsches: mit uns wird nicht der Versuch gemacht, ein »Ideal von Vollkommenheit« oder ein «Ideal von Glück« oder ein »Ideal von Tugend« zu erreichen, – wir sind ebensowenig der Fehlgriff Gottes, vor dem ihm selber angst werden müßte (mit welchem Gedanken bekanntlich das alte Testament beginnt). Es fehlt jeder Ort, jeder Zweck, jeder Sinn, wohin wir unser Sein, unser So-und-so-sein abwälzen könnten. Vor Allem: Niemand könnte es: man kann das Ganze nicht richten, messen, vergleichen oder gar verneinen! Warum nicht? – Aus fünf Gründen, allesammt selbst bescheidenen Intelligenzen zugänglich: zum Beispiel, weil es nichts giebt außer dem Ganzen… Und nochmals gesagt, das ist ein großes Labsal, darin liegt die Unschuld alles Daseins.” – https://www.projekt-gutenberg.org/nietzsch/willmac2/chap002.html

    LG

    1. Nietzsche hat zuviel konsumiert… einfach mal auszublenden, das seine Übermenschenvorstellung nur im Kontrast zu einer Gesellschaft Relevanz zukommen kann; und eine Gesellschaft auch nötig ist um dem Menschen überhaupt zu ermöglichen sich entsprechend zu entwickeln.
      Die Forderung sich über eine (über jede?!) gesellschaftliche Ordnung zu erheben ist ein Luxus, welcher nur durch ein gerüttet Maß an Disziplin, Kooperation und – ja – Unterwerfung der Massen überhaupt ermöglicht wird.
      Es war und ist immer die Ordnung einer bürgerlichen Gesellschaft, welche das nötige Maß an Wohlstand und Beständigkeit erzeugt um etwas hervorzubringen was sich darüber erhebt.
      Oder sind die ‘Entrüstungs-Pessimisten’ von heute wirklich jene Bürger, welche gegen das ach so großartige Werden einer wertebefreiten Zuwanderung opponieren?!?
      Der erzwungene Selbsthass und sonstige Auswüchse durch die sog. Progressiven Kräfte in der BRD sind übrigens nicht das Ordnungssystem, sondern nur der Hammer der stetig gegen das massive Fundament der deutschen bürgerlichen Gesellschaft geführt wird. Sollten Sie mit ihrem Vorgehen wirklich erfolgreich sein, geht damit auch unmittelbar ihr eigenes Ende einher.
      Wie schrieb Klonovsky so schön: Eine überaus amüsante Weltsekunde tritt immer dann ein, wenn ein Progressiver merkt, das er nur Teil eines Verwesungsprozesses war. 😉
      Ebenfalls schönen Gruß

  10. Ein schönes und prägnantes Video.
    Auch gefällt mir sehr das ‘True Detective’-Intro 😀

    Kritik und Tipps:

    Ich weiß nicht was deine Motivation dahinter ist, aber ich würde dir raten die ADL nicht als ‘Quelle’ zu benutzen. Diese Organisation ist weder neutral noch seriös und hat in ihrer Geschichte doch einigen Dreck an ihren Stecken gepackt.

    Dann möchte ich dir (bzw. allen die das hier lesen) noch einen Tipp geben, bzw. eine sehr interessante Leseempfehlung:

    Original: https://news.gab.com/2020/06/16/hate-speech-doesnt-exist/
    Gute, deutsch Übersetzung: https://www.wertperspektive.de/medien_20200616_benutze_keine_agitationssprache.php

    (jeweilige Archive: https://web.archive.org/web/20200617042117/https://news.gab.com/2020/06/16/hate-speech-doesnt-exist/
    https://web.archive.org/web/20200623061519/https://www.wertperspektive.de/medien_20200616_benutze_keine_agitationssprache.php )

    Vielleicht ist dir das in Zukunft nützlich.
    Bis Sonntag dann, Grüße!

  11. Warum verdammt nochmal geht IHR (Du – Shlomo, Feros, Schattenmacher, Kasper& Martin Sellner) nicht zusammen, mit einer neuen Partei, in die Politik!?
    Ich und unzählige andere würden Euch wählen und hinter Euch stehen – nur so ein Gedanke.

    1. Abgesehen davon, daß sie kaum genügend Übereinstimmungen hätten (außer für eine Ein-Themen-Partei) und Martin nicht mal D ist – schau Dir mal Martins Videos zu Partei- und Metapolitik an.

    2. Au ja-ich schlage dich für als Parteivorsitzenden vor. Nachdem du dann dein Pöstchen im Bundestag hast, musst du dich leider von IHR ALLE distanzieren und die dann wegen unsagbarer Dinge (was bei Shlomo geradezu immer vothanden ist) medienwirksam rauswerfen. Du wärest der perfekteste Meuthen aller Zeiten, glaube mir. Meine Simme hast du bereits, sogar einen sanften Nierenkick zum Gruße für deine geistige Erfüllung, kleiner ulcus-ach nee-heute ultimus prime Blödpanzer.

      1. Man merkt bei Dir recht stark wie sehr die Kinderstube fehlt.
        Um in Deiner Sprache zu antworten: Zeig doch bitte nicht in aller Öffentlichkeit wie sehr die Schäden bei Dir durch Generationen übergreifender Blutschande fortgeschritten sind – aber sei es drum… Du hast bei mir grad mal ein seichtes Schmunzeln erwecken können – nix für ungut – gell ;D kleiner fetti-ach nee-heute speckiecki Inzüchtler.

        1. Inzucht is nich-bin echte Jungfrauengeburt. Aber mal so nebenbei gefragt, was ist denn nun mit Parteivorsitz? Machste? Is n haufen Kohle für dich drin oder schickste doch lieber andere zum schlachten vor und bleibst selber im Hintergrund?

          Haste an der Stelle geschmunzelt?

    3. Bei allem Respekt für die von dir aufgezählten Personen. Zur Politik gehört schon mehr als zu erkennen, dass etwas falsch läuft.
      Ich will Shlomo sicher nicht zu Nahe treten, aber ich bezweifle ganz einfach, dass er und Konsorten sich z.B. mal eben Konzepte zur Familienpolitik, Rentenpolitik, Sozialpolitik, Gesundheitssystem usw.. aus dem Arsch ziehen können.

      1. Sowas machen die Merkelblagen, Klötensöders oder Kolossus-Altmeiers auch nicht. Dafür haben sie ihre Versallen und Arschkriecher. Die sind nur Verkünder der geistigen Ergüsse aus Palaverrunden marke Stammtisch. Oder meinste jetzt echt die haben die Ideen? Never.

        Aber auf jeden Fall würden die “Geprächsrunden” locker flockig lustiger abgehen im Bundestag-Shlomo oder Feros stehen vor Roth am Rednerpult auf Phönix-was für ein Götterbild wäre das!

  12. Konkret aktiv zu werden für die Verbesserung der eigenen Lebensumstände ist aber sooooooo anstrengend. Da gibt’s so viel Verantwortung und….ach, da macht man doch lieber die Mehrheitsgesellschaft verantwortlich und verlangt, dass die etwas tut.

    Dass ich Übergewicht habe liegt schließlich auch einzig und allein an Fast Food Konzernen und der blöden Politik die mich auf Packungen nicht vor Kalorien warnt!
    Was? Ich muss weniger essen und mich mehr bewegen? Niemals. Die Gesellschaft ist Schuld. Der Kapitalismus und die Milliardäre sowieso!

    Mit der kriminellen Energie die Teile der Bevölkerung in den USA dieses Jahr gezeigt haben hätten sie ja auch gut und gerne gegen Gangs vorgehen können, wäre schonmal ein erster Schritt.
    Aber wie gesagt….naja….

    https://www.youtube.com/watch?v=cOJe4_edU3E

  13. Die Gangs sollten aktiv von Medien und den schwarzen Menschen in die Verantwortung gezogen werden. Denn sie sind meistens der Grund, weshalb viele Kinder ohne Vater aufwachsen. Sie verkaufen die Drogen im Viertel, was meist die Mutter betrifft. Sie ziehen dann die Kinder, die deshalb ohne Werte aufwachsen müssen, in ihre Struckturen rein. Dort und von den Medien bekommen sie zu hören, dass sie eh nichts erreichen können, weil sie ja ach so schlimm unterdrückt werden. Stattdessen winkt man dann mit dem schnellen Geld und Sex, was dann noch verlockender ist. Wer da einmal drin ist, kommt auch nicht wieder raus, ohne sein Leben zu riskieren.
    Ach egal, die Weißen sind Schuld und werden das schon irgendwie Regel.
    Aber wenn sie dann gegen die Gangs vorgehen würden, hört man wieder den Rassismus Vorwurf bis nach Deutschland.

    1. Genau. Nur was tust du wenn du oben dein Flügel bekommst und der Typ wie Hitler ausschaut? Gehste dann freiwillig runter zu Alice Schwarzer als Höllenvorsizende?

  14. DANKE! Danke das du nicht müde wirst. Alles was in den 90ern erreicht worden ist wird heute mit dem Arsch wieder eingerissen, auch waren das Zeiten als meine Freunde und ich uns noch mit ” Kartoffel “,” Itaker “, “Muchel” etc. respektvoll hochnehmen konnten, ohne Hintergedanken. Wir haben multikulturell zusammengehalten. Nur das Viertel aus dem wir kamen hat.
    Irfan weiß welche Zeiten ich meine.

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